Als ich mit dem Wassergeschäft begonnen habe, da dachte ich doch tatsächlich noch, dass dies ein Geschäft ist in dem ich besonders viele ethische Menschen treffen werde. Doch dies stellte sich bald als Irrtum heraus.

Die Art, wie Mitbewerber untereinander und miteinander umgehen, ist vorsichtig ausgedrückt recht fragwürdig. Es geht hier um ein knallhartes Geschäft und entsprechend wird auch gehandelt. Einschüchterungen, Nötigung, Erpressung, Rufmordkampagnen, Gerüchte usw. sind gängige Praktiken um sich zu behaupten. Wie mir mittlerweile bekannt ist gibt es auch Absprachen untereinander, die natürlich offen nie bestätigt werden würden. Zusätzlich kommen noch erhebliche politische Aspekte hinzu, die mit richtig viel Macht und dem Knüppel des Gesetzes weiteren Schaden anrichten.

 

Bevor ich hier meine Erfahrungen darstelle, noch ein Wort an meine lieben Mitbewerber am Markt. Einige von Euch haben unser Unternehmen ganz schön heftig bedrängt und dabei nicht immer die richtigen Mittel gewählt. Ich war schon so manches mal dicht davor gegen Euch vorzugehen. Doch ich habe mich eines Besseren belehren lassen. Kampf führt immer wieder zu Kampf und Feindschaft bringt nur schlechte Energien in die Welt, von denen wir sowieso schon zu viele haben. Auf energetischer Ebene sind wir miteinander verbunden und daher wäre ein Vorgehen gegen Euch auch zugleich ein Vorgehen gegen unser Unternehmen und somit auch gegen mich. Dieser schlauen Einsicht habt Ihr es zu verdanken, dass ich keinen Skandal gemacht habe. Trotzdem kann ich dem Bedürfnis nicht widerstehen, meine Erfahrungen in möglichst objektiver Form, der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Jeder soll dann selbst sehe, was er damit anfängt. Am Ende bleiben sowieso nur die Redlichen übrig, auch wenn es zwischenzeitlich mal anders scheinen mag. Ich selbst verfalle immer wieder der Meinung, dass die am erfolgreichsten sind, die am besten Betrügen können und dabei möglichst rücksichtslos sind.  Aber ich kann mich dann doch immer wieder beherrschen und kehre zu meinen Einstellungen zurück. Es ist keineswegs so, dass die besten Betrüger immer am erfolgreichsten sind. Sie mögen zwar über Strecken zuweilen den besten Profit machen, aber abgerechnet wird immer am Schluss. Auf geistig energetischer Ebene sieht das wie schon erwähnt nicht ganz so einfach aus, denn dort kommen die Ergebnisse des Wirkens zuweilen an ganz unerwarteten Stellen zum Vorschein. Die Natur gleicht sich immer aus. In diesem Sinne solltet Ihr Euer Geschäft vielleicht einer Überarbeitung unterziehen.

 

Nun aber zu meinen Erfahrungen.

 

Angefangen habe ich mit dem Wassergeschäft bei der Firma die damals noch BestWater hieß. Dieser Name ist mittlerweile einige Male verändert worden, genauso wie die Geschäftsform. Es ist für jemanden, der es nicht immer so genau mit seinen Aussagen und seinem Tun nimmt, vorteilhaft seinen Wohnsitz und den Hauptsitz seiner Firma ins Ausland zu verlegen. Somit sind dann zwar Geschäftsführer und Angestellte nach deutschem Recht zu belangen, aber nie der Chef, der Gott wie günstig ja hier nur mal so reinschaut und eigentlich mit nichts etwas zu tun hat.

Nun gut, die angepreisten Geräte waren zwar recht teuer, aber es wurde ja auch immer von einem hohen und nicht zu toppenden Standard gesprochen. Also verkaufte ich diese Geräte und erzählte den Kunden die gleichen Märchen, die mir eingeredet wurden. Made in USA und aus der Raumfahrttechnik, mit Edelstahlhahn, mit magnetisch beschichteten Membranen und nur vom Feinsten. Dann kam aber eine Zeit da gingen Gerüchte um, dass die Tatsachen wohl doch etwas anders aussahen. Angeblich wurden die Geräte jetzt in Polen gefertigt und die vermeintlichen Edelstahlhähne waren nur aus Messing und überhaupt hätte das ja niemand jemals behauptet. Dazu kamen unkorrekte Provisionsabrechnungen und dümmliche Querelen wegen kleinsten Beträgen, regelmäßige Änderungen des Marketingplans und alle paar Wochen eine neue Geräteausführung.

 

Auch wegen der benutzten Verkaufsstrategie gab es immer wieder Gerüchte. Wegen dem verwendeten Elektrolysetests gab es angeblich schon Klagen und Unterlassungsbeschlüsse. Diese wurden aber immer wieder bestritten und es wurde weiter gemacht wie bisher. Ich selbst habe in der Anfangszeit Verkaufsvorführungen gesehen wo tatsächlich mit falschen Aussagen Angst beim potentiellen Kunden geschürt wurde um den Kaufanreiz zu erhöhen. Dann gab es offiziell einige Rundschreiben die genau erläuterten was bei diesem Test vor sich ging. Damit war alles klar und wer sich an die Fakten hielt konnte eigentlich nur auf der rechtlich sauberen Seite sein.

Ich habe diesen Test mittlerweile als Verkaufsmittel nicht mehr in der Anwendung. Dies ist aber nicht aus meiner Überzeugung, sondern weil schon zu viel Schindluder damit getrieben wurde. Rein sachlich betrachtet ist dieser Test anschaulicher als eine digitale Zahl auf einem Messinstrument. Meine Vergleichsmessungen haben auch eine recht hohe Genauigkeit gezeigt. Dies sei hier der Vollständigkeit und der Klärung wegen erwähnt.

 

Wie dem auch sei, ich überprüfte, was ich überprüfen konnte. Nachdem ich einen der angeblich aus Edelstahl gefertigten Hähne aufgesägt hatte, musste ich feststellen, dass dieser aus billigem Messing war. Von den angeblich magnetisch beschichteten Membranen fand ich keine Spur bei den Herstellern. Das war dann der Punkt an dem ich fristlos meinen sogenannten Lizenznehmervertrag gekündigt habe. In monatelangen Recherchen am internationalen Markt verschaffte ich mir einen detaillierten Einblick in die Materie und musste erkennen, dass die angeblich so hochwertigen Anlagen einfache Standardware waren die nicht mal für den deutschen Wassermarkt sinnvoll konfiguriert waren. Viele der gelernten Aussagen waren falsch oder nicht prüfbar. Also, ich wurde rundherum von dem Unternehmen betrogen und ausgenutzt. Es bestätigte sich mal wieder, dass Vertrauen ganz gut ist, aber ohne Kontrolle sollte man sich nicht auf ein Geschäft einlassen.

 

Wie ich u.a. aus einer Klageschrift erfuhr, werden die Anlagen tatsächlich in Polen gefertigt. Dies wird aber geschickt damit begründet, dass die Amerikanische Firma dort ein Tochterunternehmen gegründet hat und das somit Made in USA nach wie vor legitim sei. Nun, darüber soll jeder denken was er will. Meine Recherchen haben ergeben, dass Teile aus den USA teuer und von schlechter Qualität waren. Top Ware zu guten Konditionen stammten aus Asien. Das sind meine Erfahrungen. An dieser Stelle will ich noch mal kurz auf die erwähnte Klage eingehen. In dieser werde ich erstaunlicher Weise vom Anwalt, der die Interessen der Firma BestWater vertritt genannt. Dies geschah aber ohne mein Wissen! Die dabei aufgestellten Behauptungen sind eindeutig gelogen und ausgesprochen Ruf- und Geschäftsschädigend. Nicht ganz fair wie ich finde.

 

Aber was will ich von einem Firmeninhaber erwarten, der mich extra aus Polen anrief um mir die wichtige Aussage: “Hallo Du Arschloch“ mitzuteilen! Also dieser Anruf brachte mich ja nun in jeder Hinsicht weiter und war eine echte Bereicherung für mein Leben. Zu diesem Verhalten passt auch die folgende Erfahrung wie die Faust aufs Auge, wie der Berliner so schön sagt.

 

Ich hatte von einem Anlageninhaber den Auftrag bekommen, seine Anlage zu warten und die Filter auszutauschen. Beim Versuch das Absperrventil am Tank der BestWater Anlage zu schließen, hatte ich gleich das gesamte Ventil in der Hand, und dies ohne nennenswerten Kraftaufwand. Nachdem ich mit Mühe und Not eine Flutkatastrophe verhindern konnte, schaute ich mir das Teil genauer an. Das vorhandene Feingewinde aus Kunststoff wies deutliche Beschädigungen auf. Es sah eindeutig so aus, dass dieses Ventil mit zu viel Kraft aufgedreht worden war, wodurch das Gewinde zum größten Teil abgerissen war. Wie sich im Nachhinein herausstellte, wurde die Anlage beim Neukauf mehrfach ausgetauscht und obendrein zum Schluss durch den Chef von BestWater persönlich eingebaut, bzw. wie ich behaupte vermurkst.

Also, es handelte sich eindeutig um einen Garantiefall und ich schrieb den Kunden einen Arbeitsbericht mit den von mir festgestellten Umständen. Wenn Sie jetzt denken, dass die Firma BestWater sich, wie es sich für eine ordentliche Firma gehört, kulant zeigte und diesen selbst verursachten Fehler umgehend und kostenlos beseitigte, dann sind Sie auf dem falschen Weg. Nein, Herr Gamon höchst persönlich rückte bei den Kunden ein, demontierte Teile der Anlage, die bis dahin von mir in einen betriebfähigen Zustand versetzt worden war,  und verschwand wieder. Zuvor ließ er sich aber in sehr unflätige Weise und unter falschen Aussagen über mich aus. Dies habe ich im Übrigen schriftlich von den Kunden vorliegen! Er behauptete, dass die Garantie der Anlage durch die von mir durchgeführte Wartung erloschen sei und das er nur eine Reparatur machen würde, wenn die neuen Filter, natürlich kostenpflichtig, nochmals durch seine Firma ausgetauscht werden würden. Die Kunden standen also mit einem Kleinkind ohne Wasser da und wurden in massiver Weise erpresst und letztendlich dazu genötigt dem Drängen nachzugeben. Aus Kulanzgründen habe ich den Kunden ihr Geld wieder zurückerstattet, was ich dann als 100% Verlust verbuchen musste, denn gebrauchte Filter kann ich nicht erneut verkaufen. Böse Zungen würden behaupten, dass dies die üblichen Methoden der Polenmafia seien.

 

Dummer Weise ist dies in unserem Land auch nicht strafbar, denn trotz Vorlage einer schriftlichen Zeugenaussage der Kunden und von mir, war die Staatsanwaltschaft und die Oberstaatsanwaltschaft in Berlin nicht der Meinung, dass eine strafbare Handlung vorlag und das somit kein öffentliches Interesse an der strafrechtlichen Verfolgung bestehe! Also, was lernen wir daraus? Als Pole darf man in Deutschland nötigen und erpressen wen man will, weil, es besteht kein öffentliches Interesse daran. Das versuchen Sie mal als Deutscher!

Was habe ich noch dabei gelernt? Um Profit zu machen brauche ich keine Ahnung von dem Bereich haben in dem ich tätig bin und ich brauche auch keine hohe Qualität bieten, den einzig ausschlaggebend ist mein Geschick als Verkäufer.

Dies ist zwar nicht meine Einstellung, aber es scheint zumindest einige Zeit lang zu funktionieren.

 

Wie sich aus dem geschilderten Fall für einen vermeintlich selbständigen Vertriebspartner ergibt, handelt es sich wohl eher um eine Scheinselbständigkeit, denn wie sonst kann die lizenzgebende Firma Anspruch auf die Kunden eines selbständigen Vertriebspartners erheben? Hier ist die Frage berechtigt, ob unter diesen Bedingungen nicht eine versicherungspflichtige Tätigkeit vorliegt, da Lizenznehmer nicht wirklich selbständig entscheiden können! Die vermeintlichen Verkäufer sind hier also eher Vermittler ohne Kundenschutz. Da der Aufbau von Kunden aber ein wesentlicher Bestandteil einer echten Selbständigkeit ist, welche auf Nachhaltigkeit ausgelegt sein muß, werden die Lizenznehmer offenbar um einen wesentlichen Teil ihrer Arbeit gebracht. Ob das mit rechten Dingen zu geht, daß darf wenigstens bezweifelt werden. Eine genaue Klärung müsste aber ein Fachjurist beurteilen.

 

Der Vollständigkeit halber will ich nicht unerwähnt lassen, dass viele der Vertriebsleute, die mit viel Energie und Einsatz die Firma BestWater nach oben gebracht haben, dies mit teilweise fristlosen Kündigungen gedankt bekommen haben. Diesen Menschen ist dabei ein erhebliches Einkommen verloren gegangen und Ihr Einsatz war daher langfristig gesehen umsonst.

 

Eine weitere bemerkenswerte Begegnung ereignete sich noch während der Zeit als ich BestWater Anlagen anbot. Meine Geschäftspartnerin arbeitete zu dieser Zeit noch bei der Rudolf Steiner Schule in Berlin. Natürlich war es ihr Anliegen diese Technik und das saubere Wasser auch für die Kinder zur Verfügung zu stellen. Ihr Versuch den Kindern osmotisches Wasser zu geben, war ein überragender Erfolg. Dies geschah natürlich in Übereinstimmung mit den Eltern der Kinder. Die Kinder tranken von dem osmotischen Wasser 10 mal mehr als von dem reinen Leitungswasser. Daraufhin wurden Überlegungen angestellt ob eine Osmoseanlage in der Küche der Rudolf Steinerschule installiert werden solle. Dazu wurde ein Vorgespräch mit einem Elternausschuss geführt das im Großen und Ganzen recht positiv ausging. Es musste aber noch der Küchenkreis überzeugt werden. Dazu war ein Termin anberaumt, welcher sich zu einem echten Skandal entwickeln sollte. Anstatt der erwarteten Personen, waren weiterhin anwesend Außenstehende, die nach eigenen Angaben gekommen waren weil sie gehört hatten, dass es hoch her gehen soll! Weiterhin anwesend war einer der Geschäftsführer der Rudolf Steiner Schule, der Pressesprecher der Berliner Wasserwerke mit einem Anwalt im Schlepptau, zwei Vertreter der Firma Sanacell, welche auch Filteranlagen bieten und der Geschäftsführer der Wasserläden und zugleich Vertriebsleiter der Firma Carbonit die als einziges deutsches Unternehmen Filterpatronen produzieren. Diese illustre Runde war hochgradig verspannt. Bereit nach der Eröffnung meldete sich der Geschäftsführer der Wasserläden zu Wort. Er bedrohte die beiden Vertreter der Firma Sanacell mit einer Klage, wenn diese behaupten würden, dass ihre Filter Medikamente aus dem Trinkwasser entfernen können. Weiterhin stellte er sich vor und behauptete, dass er nur da sei um die Anwesenden vor falschen Versprechungen und einem potentiellem Betrug zu schützen. Geschäftliches Interesse leugnete er, obwohl er permanent von Carbonitfiltern redete.

 

Dann hielt der Pressesprecher der Berliner Wasserwerke eine Rede, welche sich sehr gut in der Werbung zur besten Sendezeit gemacht hätte. Nach seiner Aussage kommt quasi das reinste Quellwasser aus dem Wasserhahn. Meine Fragen warum dann die Grenzwerte für den Leitwert des Trinkwassers kontinuierlich erhöht, also verschlechtert wurden, beantwortete er einfach nicht. Wie im Übrigen meine Schriftliche Anfrage bei den Berliner Wasserwerken bis zum heutigen Tag unbeantwortet blieb. Auch meine Frage nach den von der Berliner TU festgestellten hohen Grund- und Oberflächenwasserbelastung mit Medikamenten beantwortete er nicht direkt, sondern flüchtete sich in die Aussage, dass das durch sogenannte Summengrenzwerte zuverlässig geregelt sei. Wie dem auch sei, nach dieser Propagandaansprache waren die meisten davon überzeugt, dass das Berliner Wasser keiner Reinigung bedarf. Interessanter Weise wurden weitere Fragen von mir durch den Geschäftsführer der Rudolf Steiner Schule mehrfach unterdrückt. Mein Versuch die Grenzwertproblematik etwas aufzuhellen wurde ebenfalls unterdrückt. Egal was ich ansetzten wollte, es wurde weggedrückt. Statt dessen wurden teilweise relativ belanglose Fragen ausgiebig diskutiert, die keiner Diskussion bedurft hätten. Es war also eindeutig erkennbar, dass der Ablauf diese Veranstaltung vorab bestimmt war. Daher hielt ich mich bei meiner Präsentation extrem kurz und verzichtete vollständig auf das Potential an Wissen, was ich zu diesem Thema habe. Die Vertreter von Sanacell brachten nach der aggressiven Abmahnung nichts nennenswerte zur Sprache und machten einen kläglichen Eindruck.

Der Geschäftsführer der Wasserläden versuchte mich mit dem Argument anzugreifen, dass die von mir angebotene BestWater Anlage überteuert sei. Da ich zu diesem Zeitpunkt aber bereits die tatsächliche Einkaufspreise kannte, und damit auch die Preise der Anlagen vom Wasserladen bewerten konnte, bot ich ihm an seine Einkaufspreis vor der Runde offen zu legen, worauf er Ruhe gab.

 

Noch während die anderen Anwesenden im Gespräch waren, brühte ich einen Tee mit osmotischem und einen mit reinem Leitungswasser. Das Ergebnis stellte ich dem Pressesprecher der Berliner Wasserwerke vor die Nase. Der Tee mit Leitungswasser gekocht sah aus wie eine unappetitliche Brühe, wogegen der Tee mit dem Osmosewasser aus der selben Leitung kristallklar war. Der Pressesprecher traute seinen Augen nicht und behauptete doch tatsächlich, dass dies nicht mit rechten Dingen zugehe und das sein Tee bei sich zuhause nicht so aussehe. Damit war die Angelegenheit für mich erledigt und ich verließ den Ort des Geschehens. Es war sinnlos weiter an diesem Projekt zu arbeiten. Es soll dann noch hoch hergegangen sein und es wurden, vor allem vom Geschäftsführer der Wasserläden noch Klageschriften und diverse Aussagen dargestellt.

 

Im Nachhinein wurde dann beschlossen eine dauerhafte Messstation in der Rudolf Steiner Schule, auf Kosten der Wasserwerke einzurichten. Damit war das Thema Wasserreinigungsanlage eigentlich vom Tisch, dachte ich damals jedenfalls. Denn tatsächlich sollte diese Veranstaltung noch so einige Folgen haben.

Bereits einige Tage später erfuhr ich aus Insiderkreisen, dass ich bei den Wasserwerken auf der Abschussliste stehe und das diese nur auf eine Gelegenheit warten um gegen mich vorzugehen. Bis heut konnte ich dagegen nicht in Erfahrung bringen wie diese Runde überhaupt zustande kommen konnte.

Einige Zeit später verlor meine Partnerin Ihre Stelle bei der Rudolf Steiner Schule. Dies geschah auf so hinterhältige Weise, dass es kaum zu beschreiben ist. Nach mehr als 12 Jahren bekam sie eine fristlose Kündigung. Diese wurde durch geschicktes Taktieren des bei der erwähnten Runde anwesenden Geschäftsführers bewerkstelligt. Das diese fristlose Kündigung mit dem genannten Treffen in Verbindung stand, bestätigte sich erst einige Zeit später.

 

Als unmittelbare Folge dieses Treffens sprangen auch einige Interessenten an der Umkehrosmoseanlage ab. Mir wurde sogar Lügen und Betrug unterstellt. Dies besonders von Menschen mit denen ich vorher ein gutes Verhältnis hatte. Es wurde also massiv Rufmord und unlauterer Wettbewerb betrieben.

 

Monate später, kamen dann unsere eigenen Anlagen und wir waren in der Startphase unseres Geschäftes. Die Ware war gerade erst 5 Tage da, als ein Schreiben vom Wasserladen kam. Dies war von dem Geschäftsführer der Wasserläden auf Geschäftspapier von der Firma Carbonit, in seiner Eigenschaft als Vertriebsleiter von Carbonit geschrieben. Darin wurden wir unter Klageandrohung aufgefordert unser Tun einzustellen. Es wurde behauptet, dass wir viele Kunden falsch beraten haben und versucht haben, Kunden des Wasserladens abzuwerben. Interessant daran ist, dass zu diesem Zeitpunkt kein einziges Kundengespräch stattgefunden hatte, denn die Ware war ja gerade erst eingetroffen. Auch in den Monaten der Entwicklung unserer Anlage wurden keine Kundengespräche geführt, weil der Liefertermin noch nicht feststand. Besonders interessant ist dabei, dass mir noch zu BestWater Zeiten ein konkreter Vertrag mit einer Kundin geplatzt ist, weil diese mir sagte, sie habe im Wasserladen erfahren, dass ich ein Betrüger sei! Also ich hatte eine Abmahnung in Händen für ein Verhalten, dass der Wasserladen selbst praktizierte, nämlich Rufmord und unlauterer Wettbewerb. Bis heute hat sich die Zahl der Menschen weiter erhöht, die durch unsere Beratung zu dem Entschluss kamen sich eine Wasseraufbereitungsanlage zu kaufen, diesen Kauf aber dann nach Gesprächen mit dem Wasserladen dort tätigten und nicht bei uns. Bemerkenswert ist dabei auch, dass wir ein besseres Preisleistungsverhältnis haben. Also liegt es nahe, dass die Beratung im Wasserladen wohl nicht neutral erfolgt sein konnte.

 

Im Zuge dieser Abmahnung setzte ich mich mit dem Geschäftsführer von Carbonit in Verbindung und brachte dabei in Erfahrung, dass dieses Unternehmen ohne wenn und aber hinter dem Geschäftsführer der Wasserläden steht, egal was er auch macht. Es wurde mir auch gesagt, dass es ja letztendlich nicht wichtig sei, wer im Recht sei, sondern es ist nur wichtig wer den besseren Anwalt und mehr Geld zur Verfügung hat! Dies wurde mir ganz offen und unverhohlen gesagt! Trotzdem verlief das Gespräch noch recht gepflegt und der Geschäftsführer von Carbonit empfahl mir ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der Wasserläden zu führen. Er bot sich auch an daran teilzunehmen. Daraufhin schrieb ich dem Geschäftsführer der Wasserläden und bat um einen Terminvorschlag. Ich erwähnt in diesem Schreiben, dass ich es zwar nicht für sinnvoll halte mit jemanden den ich nicht kenne, der aber trotzdem heftig gegen mich vorgeht, ein Gespräch zu führen, aber unter Beisein des Geschäftsführers von Carbonit wollte ich es trotzdem versuchen. Von dieser Aussage fühlte sich der Geschäftsführer der Wasserläden offenbar negativ berührt, denn ich bekam einen Anruf vom Geschäftsführer von Carbonit und dieser teilte mir mit, dass ich wörtlich „dämlich“ sein muss, dass ich so schreibe. Dabei ist zu erwähnen, dass mittlerweile der Anwalt meiner Partnerin sich über den Geschäftsführer der Wasserläden erkundigt hatte und auch mit diesem gesprochen hatte. Dabei kam heraus, dass dieser schon viele Klagen gegen Mitbewerber geführt hat und alle, ohne Ausnahme gewonnen hatte. Offenbar ist das die Strategie um Mitbewerber klein zu halten.

Aber bei diesem Gespräch kam noch etwas anderes zum tragen. Es bestätigte sich, dass ein Zusammenhang zwischen der fristlosen Kündigung meiner Partnerin und dem erwähnten Treffen bestand. Außerdem kam zu Tage, dass der Geschäftsführer der Wasserläden bereits Erkundigungen über uns eingezogen hatte und die Aussage machte, dass er nicht gegen uns klagen werde weil nichts bei uns zu holen sei! Das könnte ich auch so interpretieren, dass die Klage dann kommt, wenn etwas zu holen ist.

 

So, dass war in möglichst kurzer Form ein Überblick über meine Erfahrungen in diesem Bereich. Ich bin gespannt was noch auf uns zukommt, wenn wir größer werden, denn wir befinden uns in einem Monopolmarkt der nicht nur mit viel Geld, sondern auch mit Politik und Macht verbunden ist. Viele Experten sagen jetzt schon, dass der nächste Krieg um Wasser geführt wird. Das dies bereits der Fall ist, dass sei hier nur am Rand erwähnt. Wie z.B. die Türkei heute mit Wasser umgeht, kann früher oder später nur in einen Krieg münden, denn diese legen die Nachbarländer regelrecht trocken. Die großen Wassermonopolisten machen millionenschwere Prestigewerbung sicher nicht umsonst. Der Zustand der Ressource Wasser hat sich in vielen Bereichen verschlechtert und solange ist mit diesem Umstand gutes Geld zu mache, denn ohne Trinkwasser geht nichts mehr.

 

Bilden Sie sich bitte Ihre eigene Meinung.

 

Nachtrag:

 

Seit meinem Bericht hier, ist nun einiges an Zeit ins Land gezogen. Natürlich hat es bezüglich der hier gemachten Schilderung noch einige Neuerungen gegeben. Vom Anwalt der Firma BestWater werde ich immer mal wieder mit Klagedrohungen bedacht. Ich soll vor allem meine Äußerungen hier entfernen. Bisher ist es allerdings bei den Drohungen geblieben und ich sehe keinen Grund meine Erfahrungen zu verleugnen und zu entfernen.

 

Von Seiten der Firma Carbonit, bin ich vor einiger Zeit auch angeschrieben worden. Darin wurde mir mitgeteilt, daß man sich von dem hier erwähnten Vertriebsleiter, welcher zugleich der Geschäftsführer der Wasserläden war, getrennt hat. Offenbar war seine Vorgehensweise wohl doch etwas zu unverträglich. Weiterhin wurde mir offeriert, daß eine engere Zusammenarbeit gerne gesehen und unterstützt werden würde. Da sich aber meine Aktivitäten in der Zwischenzeit anders entwickelt haben und sich das Wassergeschäft derzeit eher im Dornrösschenschlaf befindet, bin ich auf dieses Angebot nicht eingegangen. Es zeigt aber, daß hier wohl ein Umdenken stattgefunden hat, was ich nur begrüßen kann.

 

Auch zur Rudolf-Steiner-Schule gibt es etwas nachzutragen. Wie hier geschildert, war das Vorgehen der Geschäftsleitung nicht gerade vorbildlich. Da ist es dann wohl auch nicht weiter verwunderlich, daß die Kripo dort einrückte und alle Unterlagen der Geschäftsleitung beschlagnahmte. Der Vorwurf war, soweit mir bekannt, Veruntreuung von Geldern für private Zwecke. Ob sich das in der Tat bestätigte, daß ist mir nicht bekannt aber es passt so wunderbar in das hier geschilderte, daß es eine Erwähnung wert ist.

 

 

 

Letzte Änderung 03.09.2009   © Thomas Patzlaff 2009